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Spezialitäten

 

 

Wildkräutersuppe

Produktgruppe:

Wildkräuterspezialitäten

Wildkräutersuppe

Wildkräutersuppe

Wildkräutersuppe Wildkräutersuppe mit Kapzinerkresse-Blüte Gemüsesuppe mit Wildkräutern angereichert Kräuterstrauß Wildkräuter wachsen auch im eigenen Garten! Brennessel Brennessel Giersch Wiesenkerbel Wiesensalbei blühender Sauerampfer Knoblauchsrauke Schafgarbe

Regionen:

Fichtelgebirge, Frankenwald, Steigerwald , Wunsiedel

Beschreibung:

Wie überall auf dem Land, oder wenn man in der Stadt über einen guten Küchengarten verfügt, gehören würzige Kräutersuppen zum fränkischen Speisezettel. Aber auch viele Arten an heimischen Wildkräutern werden gerne gesammelt und sind seit Jahrhunderten bekannte und geschätzte Speisezutaten. So überliefern viele historische Kochbücher - wie z.B. die im Bamberger Stadtarchiv bewahrte handschriftliche Rezeptsammlung der Margarete Schwarzmann aus Hirschaid aus der Zeit um 1880 eine Vielzahl alter Kräuterrezepturen, die bis heute ihren kulinarischen Reiz bewahrt haben. Häufig sammelte man die überall verfügbaren Wildkräuter auch als Ersatz für Salate und Gemüse, die erst später erntereif waren oder nicht jedermann zur Verfügung standen.

Heute lassen ausgebildeten Kräuterpädagoginnen und kreativen Wildkräuterköchen dieses alte Kräuterwissen wieder aufleben und bieten unter dem Leitthema "essbarer Landschaften" auch viele alte Kräutergerichte neu an.

Den im Frühjahr wieder frisch sprießenden Wild- und Gartenkräutern wurde seit jeher eine besondere gesundheitsfördernde Wirkung zugeschrieben. Ob nun Bärlauch, Bärwurz, Fette Henne, Gänseblümchen, Giersch, Gundelrebe, Knoblauchsrauke, Löwenzahn, Sauerampfer, Sauerklee, Taub- und Brennessel, Vogelmiere, Wiesenkerbel - die würzigen Frühjahrskräuter sind nicht nur als Heilkräuter gefragt; in einer guten Brühe oder auch mit Sauerrahm zubereitet, bereichern sie jeden Speisezettel um eine frisch-würzige Note.

Überliefert werden Rezepturen mit frischen Wiesen- oder Gartenkräutern schon in alten Klosterbüchern. Aber auch die ländliche, und schließlich die gutbürgerliche Küche wusste die Geschmacksvielfalt und die gesundheitliche Wirkung der Kräuter einzusetzen. Auch im volkstümlichen Brauchtum um Gründonnerstag haben Kräutersuppen eine vielfältige Tradition. So isst man in vielen Gegenden an diesem Tag gerne eine grüne Sauce aus sieben oder neunerlei Kräutern. Weitere Kräuterzubereitungen und Kräuterbräuche sind mit dem Johannistag (24.7.) und dem Maria-Himmelfahrtstag (15.8.) verbunden. Allerdings braucht der Umgang mit Wildkräutern neben einem gewissen Erfahrungsschatz häufig auch ein botanisches Lexikon, um all die alten, manchmal fast märchenhaft klingenden Kräuternamen wie Mädesüß, Bibernell, Steinpeterlein usw. auch der entsprechenden Pflanze zuzuordnen. Doch wer einmal auf den Geschmack gekommen ist, wird sich immer häufiger auf die Suche machen.

Jahreskalender:

Sie können die Spezialität im Frühjahr genießen.

Genusstipp:

Wildkräuter lassen sich überraschend kreativ in der Küche einsetzen. Ob zur traditionellen Suppe aus Rindsbrühe oder in einer fein abgeschmeckten Weinsoße, ob als Pesto oder einfach zu Sauerrahm und zum Würzen von Salaten, als Dips und zu anderen Speisen - es lohnt sich, einige würzige Kräuter von einem Frühjahrsspaziergang mitzunehmen. Wer mag, kann auch Kochseminare besuchen, die speziell auf Wildkräuter abgestimmt sind.

Rezept

Wildkräutersuppe (Grundrezept)
Sauerampfersuppe
Brennesselsuppe

Autoren:

Genussregion Oberfranken, Fotos Martin Bursch, Uta Hengelhaupt; Textbearbeitung Uta Hengelhaupt

 

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